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October 22 2014

schakal
16:24

Merkel macht Fehler

Dass Politiker Fehler machen ist nichts neues und es ist auch legitim, sich über Fehler aufzuregen oder zu amüsieren. Was ich jedoch schäbig finde ist, wenn Banalitäten zu Schlagzeilen werden. So muss der Spiegel jetzt auf den Zug der breiten Masse aufspringen, die sich darüber lustig macht, dass der Merkel bei einer Rede ein Wort nicht einfällt. Das ist aber auch ein Skandal, dass auch die Merkel menschliche Züge zu haben scheint. Wenn der Spiegel und alle anderen, die sich darüber amüsieren, mal genauer hinhören würde, wenn die Merkel von alternativloser marktkonformer Demokratie oder dem Umgang mit Flüchtlingen redet, wäre das sicherlich besser. Aber dann würde ja das Bild der heiligen Marikel ja Risse bekommen, auch wenn sich natürlich zu Recht die Frage stellt, was das Festznetz (das Wort, was ihr nicht eingefallen ist) mit dem Ausbau für ein schnelles Internet zu tun hat.

Schakal
schakal
11:14
Ein bischen genauer hätte ich es schreiben können. Das ist mir hinterher auch aufgefallen. Aber die Leute, die das lesen, dürften es auch so verstehen, schätzi ich. Die gehören nicht zur Fraktion derer, die einen Warnhinweis "Die Kochplatten werden beim Anschalten heiß" bei Heden brauchen. :D
schakal
11:12
Jo. Geteiltes Leid und so. Solange die Menschen immer wieder bei den gleichen Themen "auffallen", solange wird sich auch das Themenfeld irgendwie wiederholen. Zwar würde ich gerne auch mal darüber schreiben, dass mal irgendwas besser wird. Außer dem Zustand bei gelegentlichen Krankheiten merk ich davon nicht sooo viel.
schakal
09:31

Eine Bahnfahrt, die ist...

... auf Grund des Verhaltensweisen der Spezies Mensch eigentlich nur noch mit einem gepflegten Schlagen Kopf gegen die Fensterscheiben zu ertragen. Da jedoch der positive Effekt des Wachstums im Fensterbaubereich meinem Wunsch nach einem kopfschmerzfreien Tag entgegensteht und ich kein Freund der Ersatzreligion namens "Wachstum über alles" bin, müssen es ein paar Zeilen hier tun. Inspiriert von meinem Leidenskollegen Dark Lord fallen mir auch noch so einige Stilblüten menschlichen Verhaltens ein, die mir in Erinnerung blieben:

Szenario 1 findet an einem Samstagsehrfrühmorgen, an dem ich Arbeiten musste. Wer mich kennt, weiß, wie man mit mir morgens umgehen sollte: Gar nicht, liegen lassen, ignorieren, hier gibt's nichts zu sehen. Falls man das nicht weiß, könnte ein Gesichtsausdruck helfen, der eindeutig sagt: SPRICH. MICH. N - I - C - H - T. AN! Falls man auch das nicht realisiert, oder im Laufe seines Lebens Empathie verlernt hat, ist man vielleicht dazu in der Lage, anhand der Kopfhörer (richtige, nicht diese In-Ear-Dinger) zu erkennen, dass diese Person VERDAMMT NOCH MAL IN RUHE GELASSEN WERDEN WILL! Alternativ könnte man auch den Blick in die Bahn werfen, und sehen, dass außer ein paar lebenden Toten (und damit ist nicht die mir gegenüberstehende Person gemeint) die Bahn LEER ist. Diese Person, die ich durch die etwa 3/4 geschlossenen Augen, dennoch mehr als nötig wahrnehmen muss, steht - bzw. wackelt - seit 5 Minuten vor meinem Blickfeld rum. "Warum setzt sich dieses verwelkte Friedhofsgemüse nicht auf die vielen freien Plätze? Die will nicht ernsthaft sich auf meinen Platz setzen?" geistert mir durch zusammen mit einigen Mordgedanken durch den Kopf.

Irgendwann bemerke ich, dass mich jemand an den Schulter antippt. Ich schlug den Arm zur Seite. "Ich bin nicht gerontophil und noch ein Mal und Sie können an der nächsten Station schon mal probeliegen". entfuhr es mir mit einem gaaanz leicht gereizten Tonfall. "Ich WILL hier sitzen", vernahm ich gezwungenermaßen in der Pause zwischen 2 Liedern. Die Betonung auf das Wort 'will' schien zu bestätigen, dass manche im Alter wieder in die Verhaltensmuster von Kleinkindern zurückfallen. "Ich will, dass Sie Ihr Hirn benutzen." Demonstrativ blieb die Schabrake vor mir mit verschränkten Armen stehen. Als ich aufstehen will, um die Bahn zu verlassen, versperrt diese Person mit den Weg. In diesem Moment macht die Bahn eine Vollbremsung und die Person landet unsanft auf dem Boden der Tatsachen. Wort- und regungslos verließ ich die Bahn.

Im 2. Szenario stieg ich in eine Bahn ein, die an einem Endpunkt stand und in Kürze losfahren sollte. Als der Fahrer die Türen schließen wollte, trat eine Frau auf die Trittstufen (bei deren Betätigung hier die Türen offen bleiben, bzw. sich wieder öffnen). "Los die Bahn schaffst du noch" hörte ich sie lauthals in Richtung der Fußgängerampel rufen. Nach gut einer Minute bat der Fahrer, die Türen freizugeben, damit er losfahren kann. Keine Reaktion und weit und breit keiner zu sehen. Inzwischen fuhr auf dem 2. Gleis daneben eine weitere Bahn ein, die 8 Minuten später in dieselbe Richtung fahren würde. Nach 3 Minuten und einigen berechtigterweise unfreundlichen Worten des Fahrers aus den Lautsprechern ging's dann los. "Ist der aber unfreundlich. Aber jedes Jahr die Preise erhöhen". Wenn ich dieses Argument noch einmal höre, dann... Die beiden wollten dann an einer Umstiegsstation in die Bahn am Gleis gegenüber in eine andere Richtung steigen. Die Umstiegsbeziehung zwischen den Bahnen klappt natürlich nur, wenn beide mit Toleranz von einer Minute pünktlich sind. Natürlich war die Bahn schon weg, was beide mit entsprechendem Gezeter über die Langsamkeit der Bahn quittierten. Die Selbstreflektion, dass die beiden Verursacher der Verspätung war dank Tunnelblick natürlich nicht zu erwarten.

Zum Abschluss noch ein lustiges Erlebnis, welches sich an einem dieser unerträglich heißen Tage jenseits der 30 Grad dieses Jahr ereignet hat und auch mit ein Grund ist, warum ich die kühleren Jahreszeiten bevorzuge: Die Menschen verdecken ihre unansehnlichen Körper hinter genug Kleidung. Im Sommer meint jeder, zusätzlich zum hirnfrei auch noch bauch-und-was-sonst-noch-alles-was-man-nicht-sehen-will-frei rumlaufen zu müssen. Ich für meinen Teil mag das Zeigen von nackter Haut weder bei dem Massenstandard entsprechenden Körperformen, noch anderen. Eine besondere Form musste ich dann ertragen, als an einer Haltestelle eine Dame Mitte 20 einstieg, die von der Körperform Rainer Calmund in nichts nachstand. Dazu trug sie ein längs gestreiftes Top (?), welches nicht mal bis zur Hose ging. Entsprechend bahnte sich die Leibesfülle ihren Weg, auch zwischen Top und Hose durch. Ein entsprechender Kommentar eines Jungen zu seinem Vater, der neben mir saß, brachte mich dann doch zum lachen: "Guck mal Papa, die Frau da kann sich nicht richtig anziehen". Unter schallendem Gelächter verließ die Frau mit hochrotem Kopf an der nächsten Station die Bahn. Kindermund... Und trotzdem werde ich auch weiterhin gerne Bahn fahren und die Lebensform beobachten, die zumindest dafür Sorge trägt, dass Blogschreiber verschiedenster Themen immer was zu tun haben werden.

Schakal

October 21 2014

schakal
07:55

Angekündigter Verfassugsbruch

"Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten." ist das Lebensmotto vieler Hansels in der Arbeiter... entschuldigung, Arbeitgeberpartei SPD. Verlass ist hier unter anderem auf Frau Nahles, die ja erfolgreich  ankündigte, es würde keine Große Koalition geben. Nun kündigte ein Sprecher dieses Mediums (welches offensichtlich nicht mehr in der Lage ist, selbst zu artikulieren, da es einen Sprecher braucht) an, ein Gesetz basteln zu wollen, welches offensichtlich verfassungsfeindlich ist. In Neusprech
heißt das: "(...)da die Gesetzesregelung mutmaßlich noch mal vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt wird". Es wird also quasi schon vorab davon ausgegangen, dass das Gesetz grundgesetzwidrig ist.

Interessant an diesem Thema ist auch hier wieder die Gleichschaltung der Medien. Es wird stets nur die Unternehmens-Seite oder Streikbetroffene gezeigt, nicht aber die Hintergründe der Streikenden oder der entsprechenden Gewerkschaften. Dann würde man vermutlich ein anderes Bild zeichnen, als das der einzig bösen Gewerkschaften, die Unternehmen mit Millardengewinnen Millionenverluste bescheren. Ob es zielführend ist, Machtkämpfe zwischen den Gewerkschaften in der Art auszutragen, wie dies am Wochenende geschah, darf bezweifelt werden. Dennoch sollten bei jedem aufgeklärten Bürger die Alarmglocken schrillen, wenn das Grundgesetz mal wieder mit Füßen getreten werden soll, nur damit noch mehr weniger und noch wenige mehr haben.

Schakal
Reposted bydychterFyrstepimetheus02mydafsoup-01Tokei-Ihto

October 15 2014

schakal
21:27
Das sehe ich auch so. Ändern wird sich nichts. Zumindest nicht zum besseren. Man kann nur hoffen, dass man selbst den ganz großen Knall nicht mitbekommt. Ein Grund von vielen, keine Kinder in diese Zukunft zu setzen.
schakal
21:17
Danke für die Reaktion. Ich würde die Zukunft auch gerne anders sehen, wenn man sich jedoch ansieht, dass oftmals nur Folgen und nicht Ursachen "bekämpft" weden und dass für friedliche Lösungen die falschen Leute an den falschen Positionen oder in falschen Parteien sind, kann einem der Glaube an eine friedliche und lebens-werte Zukunft vergehen.

October 14 2014

schakal
19:01

Wozu sind Kriege da?

Ein Lied, so alt und doch wiedermal aktueller denn je. Man verfolgt die Nachrichten und liest von Konflikten, Kriegen, Anschlägen, wohin Gewehre, Drohnen und sonstiges Kriegsgerät schauen bzw. landen oder (nicht) zielen können. Da liest man eine Schlagzeile "US-Luftangriff erfolgreich" und sieht eine Stadt in Schutt und Asche. Mission Dialogfähigkeit failed. Setzen, 6.

Man gilt als Russlandversteher, wenn man die Position vertritt, sich bedroht zu fühlen wenn Abmachungen gebrochen werden und um die eigene Wohnung herum Panzer in Stellung gebracht werden könnten. Oder man wird als Antisemit beschimpft, weil nicht zu allem Ja und Ahmen sagt, was bestimmte Länder so auf dem Rücken anderer Leute so planen. Kritische Medienberichte werden zensie.. äh mit Unterlassungsklagen bedacht, damit man im Kämmerlein schön weiter die Propaganda schreiben kann. Von den althergebrachten Massenmedien kann man keine Aufklärung erwarten. Immer schön linientreu bleiben. Liest man Alternativmedien, erhält man andere Informationen aus teilweise ebenso unklaren Quellen. Was soll man da noch glauben?

Am besten gar nichts und sich nicht mehr informieren. Sonst wird man noch bekloppt. Und wie schnell man für Ansichten "verschwinden" kann, ist ja auch bekannt. Dafür muss man nicht mal in die Klapse. Das höchste Amt in Deutschland reicht dafür vollkommen aus. Andere Leute bekommen wiederum den Friedensnobelpreis dafür, eine Todesliste erstellt zu haben, auf der Leute ohne Prozess einfach so weltweit abgeschlachtet werden dürfen. Macht man sowas als Privatmann, verschwindet man auch gleich mal. Andere werden Präsident. Alle Tiere sind gleich.

Dass die Menschheit sich aus irgendwelchen niederen Gründen jetzt schon so niedermacht, lässt mich erschauern an den Gedanken, was passiert, wenn das Öl alle ist. Da braucht dann die Rüstungsindustrie auch nicht mehr über risikoscheue Ministerien zu jammern, denn dann hat diese ganz andere Probleme.

Und was machen die 3, 4 Hansels, die einen schönen ABC-Weltkrieg über..ähm..leben? Auch dafür gibts schon reichlich Material. Nennt man dann Science Fiction. Genau wie 1984.

Schakal

October 05 2014

schakal
10:46

Die Ruhe vor dem Alltagstrott

Der letzte Tag des Urlaubs. Auch mit Hilfe meiner Eltern, den wenigen Vertrauenspersonen in meinem Leben, habe ich dann doch noch die ersehnte Ruhe und Entspannung gefunden - und das Gefühl von Verständnis und Vertrauen. So etwas ist in diesen Zeiten gar nicht mehr so einfach zu finden - zumindest von menschlicher Seite. So sucht man sich dann, falls diese Seite gerade nicht verfügbar ist, Ersatz in Form von Kabarettveranstaltungen, Musik und Gleichgesinnten in Chats. Aber das Gefühl von anderen verstanden zu werden ist dann noch mal was anderes.

So habe ich mit eben diesen Vertrauenspersonen noch einen schönen Resturlaub genossen. Gestern habe ich mir dann noch den Luxus eines Wintermantels gegönnt. Es ist gar nicht so einfach, für auf das Beste reduzierte Körpergrößen schöne schwarze Mäntel zu finden, die dann auch noch warm sein sollen. Hat dann aber in einem szenetypischen Laden, den ich bisher noch nicht kannte, doch geklappt. Mal sehen, wie der Mantel sich dann im Praxistest macht.

Wenn man in der Praxis dann von Schwarzjackenträgern genauso angegafft wird, wie bei einfachen Ledermänteln, brauchen solche Leute sicherlich bald neue Augen. Ich kenn das ja schon und stört mich nicht mehr. Auf die Frage "Was ist der Unterschied zwischen schwarzen Jacken und Mänteln?" meiner Begleitung folgte jedenfalls nur das Beäugen des Stadtbahnbodens.

Schön ist es auch, wenn die Menschen ihre Gesichtszüge nicht im Griff haben. Ich besaß doch tatsächlich die Dreistigkeit, mich auf einen Schwerbehindertenplatz zu setzen und meine Muddern stehen zu lassen. Das Friedhofsgemüse, welches neben mir saß, beäugte uns ebenfalls und schüttelte mit dem Kopf. Auf den Kommentar "Es gibt auch junge Menschen mit Behinderungen und nicht nur Alte" entglitten ihr dann die Gesichtszüge vollends. Vorurteile sind was schönes.

Und davon gibts genug. Mal sehen, welche ich mir die nächsten Tage dann wieder gezwungermaßen in den Bildschirmpausen im Großraumbüro anhören darf.

Um es mit Mantus zu sagen: So bin ich den Wölfen manchmal näher, als ich den Menschen jemals war...

Schakal





September 18 2014

schakal
13:04

Was Ruhe bewirkt

Inspiriert durch 2 andere Blogs - auf die ich in späteren Blogs noch eingehen werde - entstand diese Idee. Schon seit langem giert mein Kopf danach, vieles, was mich bewegt und beschäftigt, wieder in Schriftform zu bringen. Was es in meinen Gedankentrümmern genau zu lesen geben wird, weiß ich selbst noch nicht. Die Welt, die Menschen, die Ereignisse werden schon dafür für sorgen, dass das Kopfkino nach Zuschauern - oder besser Zulesern schreit.

Diese Zeilen schreibe ich in einem der wenigen Momente der Ruhe. Ich habe derzeit Urlaub. Urlaub von einer Tätigkeit, umzingelt von zuvielen Menschen. Genauer gesagt: Von zuviel Menschelei. Das tägliche Einprasseln von Neid, Unverständnis, Engstirnigkeit und dem Blick durch den Tunnel vieler Menschen zerrt den Nerven.

Man sagt, dass das Hirn mindestens 10 Tage braucht, um wirklich abzuschalten. Tag 6 ist inzwischen bei mir angebrochen und ich merke davon noch nicht wirklich viel. Das Ablenken durch das Internet und dessen Möglichkeiten wirkt ganz gut. Kommt man davon jedoch weg, fängt das Gedankenkarussell sich wieder an zu drehen.

Aus einem eben solchen Gedanken entstand dieser Blog.

Auch das, was der Mensch auch sich und der Natur, dem Leben und diesem Planeten macht - oder besser: NICHT macht - wird hier Thema werden.  Vieles andere auch. Danke schon mal an diejenigen, die diesen Blog verfolgen und vielleicht ihre Gedanken teilen werden.

Schakal
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